Strahlend starten – mit Gott im (Schul)Alltag
Serie: | Bibeltext: Matthäus 5,13-16
Morgen beginnt die Schule – ein besonderer Tag! Manche freuen sich auf ihre Freunde, andere sind unsicher oder hätten lieber noch Ferien. Solche Gefühle kenne auch ich – besonders, als vor acht Jahren meine Lehre begann. Schule ist vielfältig: vom Kindergarten bis zur Berufsschule, überall lernen wir Neues. Und doch gibt es für uns alle einen gemeinsamen Lehrer und ein Schulbuch: Jesus und die Bibel.
Jesus ist mein wichtigster Lehrer. Bei ihm lerne ich, wie man mit Menschen umgeht, wie man Hoffnung findet, wenn man Angst hat, und wie er uns in Herausforderungen begleitet. Auch ihr dürft ihn als Lehrer erleben.
Die Bibel erzählt, wie Jesus unterwegs war, Menschen heilte, rief, ihm nachzufolgen, und schliesslich seine Jünger auf einem Berg unterrichtete. Dort sagte er: „Ihr seid das Salz der Erde.“ (Matthäus 5,13)
Salz macht einen grossen Unterschied – beim Kochen gibt es Geschmack, bei Experimenten zeigt es seine Kraft. So dürfen auch wir mit Jesus „Geschmack“ in unsere Umgebung bringen. Oft sieht man äusserlich nicht sofort, ob jemand Salz dabei hat – genauso ist es mit unserem Glauben. Doch wenn wir mit Jesus leben, prägen wir unsere Umwelt.
Jesus sagte auch: „Ihr seid das Licht der Welt.“ Licht soll nicht versteckt werden, sondern leuchten. Wie eine Kerze, die erst durch das Feuer brennt, so können auch wir nur durch Jesus leuchten. Manchmal trauen wir uns nicht, von unserem Glauben zu erzählen, und stellen unser Licht unter ein Gefäss. Doch Jesus lädt uns ein, mutig zu sein. Schon kleine Taten – helfen, trösten, Zeit schenken – lassen uns Licht für andere sein.
Salz und Licht – das gilt nicht nur in der Gemeinde, sondern auch morgen, wenn der Alltag wieder beginnt. In Schule, Kindergarten, Arbeit oder Nachbarschaft verteilen wir uns wie Salzkörner und dürfen dort wirken. Mit Jesus als unserem Lehrer können wir einen Unterschied machen – für unsere Freunde, Mitschüler, Nachbarn und jeden, dem wir begegnen.
Lasst uns Salz und Licht sein – dort, wo wir morgen hingehen.
