Heilig leben
Serie: 1. Petrus - Taugenichtse | Bibeltext: 1. Petrus 1,14-22
Als Kinder des Gehorsams lasst euch nicht von den Begierden leiten, die euch früher, als ihr noch unwissend wart, beherrscht haben, (1. Petrus 1,14)
Petrus nennt die Leser seines Briefes «Kinder des Gehorsams» und das ist ein Schlüssel im Leben mit Gott. In der hebräischen Bibel nennt Gott sein Volk immer wieder «Gottes Sohn», z.B. Exodus 4,22. Und das zeigt, dass Gott mit seinem Volk eine Beziehung hat wie ein Vater oder eine Mutter zu ihrem Kind. Gott liebt sein Volk, und möchte, dass wir in unserer Beziehung zu ihm treu bleiben. Und das beinhaltet auf sein Mitgefühl, so wie wir uns um unsere Kinder sorgen. An einer Stelle im 5. Mose sagt Gott, dass er sein Volk in der Wüste wie ein Kind getragen hat, und zwar auf dem ganzen Weg – d.h. in den guten und schwierigen Zeiten – bis sein Volk dorthin kam, wo es hingehört (siehe Deut 1,31). Dazu gehört auch, dass sein Volk Israel manchmal wie rebellische Kinder waren (Deut 32,4-6, 18-20), aber was am Schluss bleibt ist seine Vaterliebe (Deut 32,43). Diese Eltern-Kind-Beziehung ist das, was unsere Beziehung mit Gott prägt. Er liebt uns, und wir sind für ihn speziell (Deut 14,1-2).
In der Bergpredigt nimmt Jesus dieses Thema auf und erinnert uns daran, dass wenn wir Friedensstifter sein wollen, dann sollen wir als Gottes Kinder heilig leben, weil wir Söhne und Töchter Gottes sind (Matt 5,9). Und am Schluss der Bergpredigt sagt Jesus es nochmals Faden gerade: „Ihr sollt also vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.“ (Matt 5,48). Wenn Petrus die Leser seines Briefes „Kinder des Gehorsams“ nennt, dann erinnert er uns, seine Leser an den Schatz, den wir in der Liebe Gottes haben, und, dass damit auch der Aufruf verbunden ist ein heiliges Leben zu führen. Als Christen sind wir berufen, der Vorlage von Christus zu folgen, welcher der vollkommen gehorsame Sohn war. Gell, als Christen ist es nicht so, dass wir sagen können, „ich muss Gott nicht gehorsam sein. Jesus hat mich in die völlige Freiheit geführt, und jetzt kann ich tun, was ich will.“ Jesus lebte uns vor, wie gehorsam gegenüber Gott geht. Jesus hat uns mit seinem teuren Blut erkauft und uns seinen Geist geschenkt, damit wir in seinen Fussstapfen gehen können.
Das Bild der Krone (Illustration)
Kinder des Königs erhalten eine Krone geschenkt, aber lernen in dieser Identität zu leben, das ist nochmals was anderes. Jetzt nur weil wir eine Krone aufgesetzt bekommen, heisst noch lange nicht, dass wir auch wie ein König leben.
Das schenkt Identität. Wir sind nicht irgendjemand, sondern wir sind Kinder vom König und diesem König wollen wir mit unserem Leben die Ehre erweisen. So leben, dass es ihn würdigt.
Wir sind Königskinder, wir tragen eine Krone, und die wurde uns geschenkt. Und nun dürfen wir lernen, zu leben, wie Jesus es uns vorgelebt hat, und das zeigt sich Alltag, dort wo niemand für uns klatscht. Weil wir seinen Geist in uns haben und deshalb lernen können.
sondern entsprecht dem Heiligen, der euch berufen hat, und werdet selbst Heilige in eurem ganzen Lebenswandel; denn es steht geschrieben: Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig. (V15-16)
Was ist mit dem Gesetz? (V15-16)
Dass Gott ein heiliger Gott ist, ist in der Bibel sehr wichtig. Petrus erwähnt es in den Versen 15-16 vier Mal. Die Heiligkeit Gottes basiert auf Gottes Charakter und seiner Art. Petrus zitiert da Levitikus 19,2, „Ihr sollt heilig sein, denn ich, der HERR, euer Gott, bin heilig.“
Im Levitikus 19, 4. Mose 19 geht es ums Wort Gottes, und das ist bei den Juden das gleiche wie „das Gesetz“. Und da kommen wir zu einem spannenden Thema. Wie haben wir es mit dem Gesetz?
Nehmen wir mal Levitikus 19, die Stelle, die Petrus hier zitiert. Gleich in den Versen nach dem Zitat von Petrus stehen Gesetze, die wir aus den 10 Geboten kennen. Vater und Mutter ehren, Sabbat halten, keine Götzen einsetzen, (Lev 19,3-4). Kein Problem. Das machen wir. Check!
Dann in den Versen 5-8 kommt das Gesetz vom Heilsopfer. Die Israeliten sollen es opfern, damit sie bei Gott Wohlgefallen finden (V5). Nun, wenn Petrus sagt, seine Leser sollen heilig sein, weil Gott heilig ist, müssen sie dann auch Opfer bringen, um Gott zu gefallen? Die Antwort kennen wir.
Hebräer 10 erklärt, dass mit Jesus mit seinem Opfer, das eine Opfer war, (10,10), und dass es deshalb seit Jesus keine Opfer mehr braucht (10,14).
Die Idee dahinter ist, dass die Opfer im Alten Testament auf Jesus hindeuten, der ein für alle Mal ein Opfer bringt, damit es keine anderen Opfer mehr braucht.
In diesem Sinne war das Gesetz vom Heilsopfer ein vorläufiges Gesetz, bis es durch Jesus abgelöst wurde, der das Gesetz erfüllt hat.
Das heisst aber nicht, dass deswegen alle Gesetze hinfällig werden. Petrus macht uns darauf aufmerksam, dass die Gesetze, die unsere Moral und unsere Werte betreffen (Moral, Werte, Sitte, Lebenswandel) bestehen bleiben, z.B. Ehre Vater und Mutter bleibt bestehen, Sabbat oder Sonntag einhalten auch.
Jetzt könnten wir jeden Teil vom Levitikus durchgehen, und fragen, sollen wir dieses Gesetz einhalten, oder sollen wir das einhalten, damit wir nach dem Willen Gottes leben? Doch welchen Teil vom Wort Gottes, vom Gesetz sollen wir nun einhalten?
Was ich aus 1. Petrus 1,15-16 nehme ist, dass wir darauf achten, ob es mit Gott und seiner Art zu tun hat. Das Opfer z.B. war ein Gesetz, dass Jesus erfüllt hat und wir bringen deshalb keine Opfer mehr.
Dann gibt es aber noch andere Gesetze in Levitikus 19, wie z.B. „Dein Feld sollst du nicht mit zweierlei Saat besäen (V19b)“ oder „ein Kleid, das aus zweierlei Fäden gewoben ist, soll nicht auf deinen Leib kommen“ (V19c). Wir wissen heute nicht mehr genau, für was diese Gesetze da waren. Die Vermutung ist, dass es damit zu tun hatte, sich von den heidnischen Bräuchen abzuheben. Das sind also zeremonielle Gesetze, und da sind heute vielleicht andere Punkte wichtig, als Kleider mit verschiedenen Textilien.
Was Petrus hier anspricht, sind die tieferen Gesetze, die mit dem Charakter von Gott zu tun haben. Levitikus 19,15 ist so eines, wo es heisst, dass vor dem Gericht alle gleichbehandelt werden sollen, unabhängig von einem hohen oder tiefen Status. Das ist z.B. ein Gesetz, wo wir uns nach dem heiligen Charakter Gottes uns richten können. Egal, wie du heute angezogen bist, ob du aus noblem Haus oder aus einem Flüchtlingsheim kommst, vor Gott, vor dem Gesetz gibt es kein Ansehen der Person.
Oder Levitikus 19,9+10 ist auch ein Gesetz, das mit dem Charakter Gottes zu tun hat:
Und wenn ihr die Ernte eures Landes einbringt, sollst du den Rand deines Feldes nicht vollständig abernten, und die Nachlese deiner Ernte sollst du nicht einsammeln. 10 Auch in deinem Weinberg sollst du keine Nachlese halten, und die abgefallenen Beeren deines Weinbergs sollst du nicht einsammeln. Dem Armen und dem Fremden sollst du sie überlassen. Ich bin der HERR, euer Gott.
Dieses Gesetz spricht Profitgier an. Bildlich gesprochen: Wir sollen die Zitrone nicht bis zum letzten ausdrücken, und auch etwas für die Armen übriglassen. Interessant ist aber auch, dass die Armen nicht einfach auf dem Sofa sitzen können und sich bedienen lassen. Auch ihnen wird Würde gegeben, nämlich so, dass sie sich auch für ihre Nachernte einsetzen können.
Wir richten unser Leben nach dem Charakter Gottes aus, wie in 1. Petrus 1,15 finden: …entsprecht dem Heiligen, der euch berufen hat, und werdet selbst Heilige in eurem ganzen Lebenswandel.
Anwendung
Unsere Werte fürs Leben richten wir nach Gottes Wort aus. Das sind allerdings Werte, so wie Kinder die Identität, die sie von ihren Eltern geschenkt bekommen, individuell umsetzen. Wir können selbst wählen, wie wir uns z.B. für die Fremden und Armen einsetzen. Gott bevollmächtigt uns durch seinen Geist, dass wir das umsetzen können. Es soll uns keine Last sein, sondern ein Teil unserer Identität, die wir von Gott in Christus geschenkt bekommen.
Hast du auch schon darüber gestaunt, was du von deinen Eltern als Leidenschaft geschenkt bekommen hast?
Da können wir uns auch fragen, merkt man uns die Leidenschaft fürs Reich Gottes, für das, was mein Leben mit Gott ausmacht an? Ich glaube, wir können das lieben, was Gott liebt.
Und ich glaube, wenn wir uns daran erinnern, dass wir Gottes Kinder sind, dann beinhaltet das auch, dass Gott uns da viel Spielraum gibt. Manchmal vergessen wir auch etwas von Gottes Charakter, und dann werden wieder daran erinnert. Das Bild der Kinder ermutigt uns da, auch wenn wir mal vom Weg abkommen, er ist wie ein liebender Vater da und wartet mit offenen Armen auf uns.
Gott lieben und fürchten (V17)
Ich habe damit angefangen, dass Gott uns liebt, wie Eltern ihre Kinder lieben und sie auch durch schwierige Zeiten durchtragen, bis sie dort ankommen, wo sie hingehören. Genauso können wir unser Leben in der Liebe von Gott leben, und dann fügt Petrus in Vers 17 noch die Gottesfurcht hinzu.
… führt, solange ihr in der Fremde weilt, ein Leben in Gottesfurcht. (1. Petrus 1,17c)
Wie können wir in der Liebe leben und Gott gleichzeitig fürchten? Ich glaube die Antwort ist nicht so schwierig. Gott ist unser barmherziger Vater und gleichzeitig schulden wir Ihm Gehorsam und Treue.
Aber am Schluss, wenn wir vor Gott stehen, dann zählt einzig und allein, dass wir in der Kraft des Geistes gelebt haben, denn «Es gibt jetzt also keine Verurteilung für die, die in Christus Jesus sind“ (Röm 8,1). Wie machen wir das? Jesus sagt es so:
Trachtet vielmehr zuerst nach seinem Reich und seiner Gerechtigkeit, dann wird euch das alles dazugegeben werden. (Matt 6,33)
Das Reich Gottes ist der Ort, wo Gott das Sagen hat. Es ist seine Heiligkeit, die dort regiert. Und Jesus sagt, wenn wir sein Reich und seine Gerechtigkeit suchen, dann fällt uns all das zu. Jetzt könnte man sagen, wieso müssen wir sein Reich, seine Gerechtigkeit, und wir können noch seine anfügen, seine Heiligkeit suchen? Er hätte uns doch einfach die Leviten lesen können, mit dem Zeigefinger erhoben und uns sagen, was wir zu tun haben. Doch das hat Jesus eben genau nicht getan! Er möchte, dass wir uns nach Gottes Heiligkeit ausstrecken und ihn suchen.
Denn das, wonach wir Sehnsucht, das prägt uns. Gott weiss das und deshalb möchte er, dass wir uns nach ihm ausstrecken von ihm lernen. «Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig.“ (1. Pet 1,16)
Doch was bedeutet das? Gott suchen, uns nach ihm ausstrecken. Dort sein, wo er ist. Uns von ihm prägen lassen. Und wenn wir das gefunden haben, dann haben wir Respekt davor, dann kommt eine Gottesfurcht über uns. Dann staunen wir, wie er uns ein Leben lang geführt hat. Näher zu ihm, und nicht weg von ihm. Er ruft uns, und möchte, dass wir uns an ihm orientieren.
Heiligkeit suchen, wie Gott sie lebt, bedeutet zum Beispiel, das zu lieben, was Gott liebt. Uns von dem abwenden, was nicht zum Charakter Gottes passt. Jesus hat die 613 Gesetze im 5. Mose so zusammengefasst:
Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit all deiner Kraft und mit deinem ganzen Verstand, und deinen Nächsten wie dich selbst. (Lk 10,27)
Jesus kombiniert hier 5. Mose 6,5 und Levitikus 19,18, um das ganze Gesetz zusammenzufassen. Gott und den Nächsten lieben. Die Aufforderung unser Leben nach Gottes Heiligkeit auszurichten ist unweigerlich mit Gottes Liebe verbunden und der Aufforderung den Nächsten zu lieben. Und weisst du was, das Auswirkungen darauf, wie wir leben.
Anwendung
Auf was richten wir jeden Tag unsere Gedanken? Wo nach sehen wir uns? Wenn wir regelmässig die Bibel als Gottes Wort lesen, dann lernen wir Gott kennen, wie er ist, und das können wir dann für unsere Situationen nehmen, und das in unserem Alltag bewegen.
Ich kann nicht Gott am Morgen danke sagen für seine Gnade und Liebe, und mich dann umdrehen, und meinen Mitmenschen gegenüber herzlos sein.
Liebe für Brüder und Schwestern (V22)
Vers 22: Im Gehorsam gegenüber der Wahrheit habt ihr eure Seelen rein gemacht, frei für die Liebe unter Brüdern und Schwestern, die keine Verstellung kennt; so liebt denn einander aus reinem Herzen, ohne nachzulassen! (1. Petrus 1,22)
Was ist dieser Gehorsam am Anfang dieses Verses? Ich glaube es hat damit zu tun, dass wir durch den Glauben an Jesus reich beschenkt werden. Und für was werden wir beschenkt? Antwort: «für die Liebe unter Brüdern und Schwestern». Wenn wir mit neuem Leben beschenkt werden, wenn wir in dieses reiche Erbe aufgenommen werden, dann mit dem Ziel in die Gemeinschaft von Geschwistern aufgenommen zu werden. Und das hat wieder damit zu tun: «so liebt denn einander aus reinem Herzen, ohne nachzulassen!»
Gäll, zur Zeit von Petrus, war das Neue Testament noch nicht geschrieben, und Petrus war ein Jude, deshalb hat er seinen Brief im Alten Testament verwurzelt. Was er vorhin gesagt hatte, kam uns fast wie Gesetzlichkeit rüber, weshalb der Punkt nun, dass wir einander lieben sollen, fast unerwartet ist. Doch Petrus möchte uns praktisch zeigen, wie wir heilig leben können.
Wenn wir in unserem Leben mit Sünde kämpfen, wenn uns Sachen von Gott wegziehen wollen, dann können wir die verändernde Kraft von Gottes Gnade in der Gemeinschaft von Brüdern und Schwestern erleben. Diese Gemeinschaft ist das Trainingslager. Es ist der Ort, wo wir lernen, füreinander zu sorgen und füreinander dazu sein. Wenn wir mit Gott versöhnt werden, dann geht es nicht einfach nur um uns als Einzelmensch, Gott geht es um die Gemeinschaft. Und deshalb ist die Zusammenfassung vom Gesetz auch «liebt denn einander» (V22).
Es geht da nicht um eine Wohlfühl-Oase von Liebe, wo wir unsere selbstsüchtigen Gelüste befriedigen. Liebe ist ein Verb und hat damit zu tun, dass wir die Bedürfnisse vom anderen über unsere Bedürfnisse stellen, auch wenn es zu unserem Nachteil ist. Liebe ist Arbeit.
Hochzeit gestern von Bianca und Joni. War ein so schöner Tag, und so romantisch, wenn zwei sich das Ja-Wort geben. Und da gehört dazu, dass wenn Petrus sagt, «liebt einander», dann ist das kein Gefühlsdusel. Wenn wir diese Liebe verstehen wollen, dann können wir zu Jesus schauen. Jesus hat uns Liebe gezeigt, in dem er uns liebte, als wir noch seine Feinde waren. 1. Petrus 2,1 aus der Lutherübersetzung: «So legt nun ab alle Bosheit und allen Betrug und Heuchelei und Neid und alle üble Nachrede» (2,1). Später in Kapitel 3 Vers 8 sagt Petrus es so: «Schliesslich: Seid alle eines Sinnes, voller Mitgefühl, liebt einander, übt Barmherzigkeit, seid demütig!» (3,8)
Petrus orientiert sich hier an Jesus, der uns Nächstenliebe gelehrt hat. Das ist «einfacher gesagt als getan». Was nicht, wie es dir damit geht? Wie schnell haben wir einen Groll gegen andere und führen darüber genau Buch, wer uns in der Gemeinde falsch behandelt hat. Petrus sagt uns hier, wir können das alles ablegen. Im Reich Gottes geht es darum, dass Gott regiert und nicht, wer was falsch macht. Und wenn Christus uns im Glauben ein neues Leben schenkt, dann sollen wir «eines Sinnes sein, voller Mitgefühl, einander lieben, Barmherzigkeit üben und demütig sein» (3,8 vereinfacht). In Kapitel 4, Vers 8 sagt Petrus es so: «Denn die Liebe deckt die Fülle der Sünden zu», nicht weil wir den Kopf in den Sand stecken und nicht sehen, was alles falsch läuft, sondern weil wir uns am Leben von Christus orientieren wollen – Jesus hat den Weg der Vergebung gelebt.
Petrus adressiert seinen Brief an die «auserwählten Fremdlinge». Wir sind auf diesem Planeten alles Fremdlinge, und suchen unseren Weg in diesem komplizierten Leben. Und wir haben denselben Vater, denselben Retter und denselben Geist, und sehnen uns nach der gemeinsamen Hoffnung. Das Leben fühlt sich manchmal, wie an der Grenze zwischen Nebel und Sonne an. Wenn man im Nebel ist, dann glaubt man kaum, dass es die Sonne gibt – und genau deshalb ist es wichtig von Geschwistern im Glauben ermutigt zu werden – wie gut das tut! Ermutigen wir einander im Entdecken unserer Identität, in unserem Entdecken, das zu lieben, was Gott liebt und uns danach zu sehen. Und behalten wir im Auge, dass jeder das anders lebt, weil Gott uns einzigartig geschaffen hat. Das hebt (lupft) unseren Geist, erfrischt unseren Glauben, und ermutigt uns, im Glauben dranzubleiben.
